Ist der Kapitalismus jetzt wirklich am Ende? | Thüringer Allgemeine

Hier ein kleines Interview mit mir in der Thüringer Allgemeinen zum „Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das mit einiger Verzögerung heute erschien: http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Ist-der-Kapitalismus-jetzt-wirklich-am-Ende-393924319. Das Memorandum findet Ihr hier: http://www.mem-wirtschaftsethik.de/memorandum-2012/das-memorandum/

Ist der Kapitalismus jetzt wirklich am Ende? | Thüringer Allgemeine.

Die Rolle der Gemeingüter in den Städten: Die kontextuelle Ökonomie der Postwachstumsgesellschaft

Das Thema der Rolle der Gemeingüter in den Städten ist besonders geeignet, die Grundlagen einer kontextuellen Ökonomie der Postwachstumsgesellschaft zu veranschaulichen, die zu einem Paradigmenwechsel in der Entwicklung der modernen Wirtschaftswissenschaft führen könnte. Dabei geht es um drei Fragen: Was kommt nach dem Wachstum? Welche Ökonomie benötigt die Postwachstums-Gesellschaft? Warum gehören Gemeingüter in die Städte?

Gegenblende | Ausgabe 16: Juli/August 2012 | Die Rolle der Gemeingüter in den Städten.

Thomas Sauer (Hg.): Die Zukunft der Europäischen Währungsunion

Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise der Europäischen Währungsunion mangelt es an konstruktiver Kritik. Dabei wird verkannt, dass die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion von Anfang an ein umkämpftes Projekt war, welches verschiedene politische Gestaltungsoptionen offenlässt. Aktive Einmischung ist also erforderlich, auch von wissenschaftlicher Seite. Dem dient dieses Buch. Arne Heise untersucht in seinem Beitrag die Entwicklung des EU-Governance-Systems vor dem Hintergrund der Weltfinanzkrise. Karlheinz Ruckriegel konzentriert sich in seiner Untersuchung auf das geldpolitische Gegenstück der EU-Governance-Reformen, das Verhalten der EZB während der Finanzkrise, die für ihn die Eurokrise mit einschließt. Heike Joebges und Camille Logeay analysieren in ihrem Beitrag Deutschlands Anteil an Stabilitätsproblemen im Euroraum. Steffen Lehndorff geht in seinem Beitrag auf die tieferen Ursachen für die politisch-ökonomische Dominanz Deutschlands in der europäischen Krise ein und zeigt die Risiken auf, die damit für das europäische Projekt verbunden sind. Die Auswirkungen, die die Einführung des Euros und seine aktuelle Krise auf die schweizerische Wirtschaft und die schweizerische Geldpolitik hatten und aktuell haben, werden von Armin Jans untersucht. In seinem Beitrag fordert Stefan Ederer schließlich umfassende Lösung für die Krise in der Europäischen Währungsunion.

http://www.metropolis-verlag.de/buchbeigaben/926/926_einleitung.pdf

http://www.metropolis-verlag.de/buchbeigaben/926/926_inhalt.pdf

Thomas Sauer (Hg.): Die Zukunft der Europäischen Währungsunion.

Schuldenerlass: Wie Griechenland bei der Rettung Deutschlands half

Natürlich ist es einigermaßen fragwürdig, in Friedenszeiten entstandene Schulden, wie im Falle Griechenlands, mit dem Erlass von Reparationszahlungen, wie im Fall Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg, zu vergleichn. Allerdings war der Schuldenerlass 1953 gegenüber der Bundesrepublik auch eine Konsequenz aus den fatalen Folgen, welche die langwierigen Auseinandersetzungen über die deutschen Reparationszahlungen für die Weimarer Republik hatten. Ökonomisch wurde die Debatte zwischen Keynes und Ohlin unter dem Stichwort „Transferproblem“ geführt. Keynes nahm damals eine kritische Position gegenüber den hohen Reparationszahlungen ein, die Deutschland im übrigen niemals leistete.

Schuldenerlass: Wie Griechenland bei der Rettung Deutschlands half | Schuldenkrise – Frankfurter Rundschau.